• Verena

Herzlich willkommen, liebe Leonora!

Am 9. Juli 2022 sangen wir die Taufe für die reizende Leonora in der Marienbasilika in Absam.


Wir freuten uns sehr, als wir die Anfrage für die Gestaltung der Taufe von Leonora erhielten. Bereits 2018 durften wir für Maximilian, ihren Bruder, singen. Diesmal fand die Tauffeier in der schönen Marienbasilika in Absam statt.


Am Samstag, den 9. Juli 2022 starteten wir bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam los. Unsere liebe Lea hat uns nacheinander „eingesammelt“ und die Stimmung im Auto war da schon grandios. Wir alle freuten uns sehr auf den Auftritt. Angekommen in der Basilika in Absam, stellten wir uns vorne beim Seitenaltar auf, um uns einzusingen und alles durchzuproben. In der Kirche waren einige andere Besucher, die sich gleich ein Ständchen wünschten. Diesen Wunsch erfüllten sehr gerne.😊


Flott hatten wir die Lieder durchgeprobt und es zog uns nach draußen ins Freie in den schönen Innenhof, wo wir ein bisschen herumblödelten, uns stärkten und gemütlich ratschten. Knapp vor 14 Uhr trafen die Taufeltern mit ihren Kindern und die anderen Gästen ein und es war ein ganz herzliches Wiedersehen! Das ist schon etwas Besonderes. Dafür sind wir sehr dankbar!


Wie uns die kleine Lady be- und verzauberte

Die Taufe eröffneten wir mit dem Lied Glick von den Poxrucker Sisters. Leonora’s Mama Katharina hat uns im Vorfeld informiert, dass ihre Tochter „schon“ 1,5 Jahre alt ist. Das fanden wir voll nett und war auch für uns einmal etwas Anderes. Leonora hat alles sehr aufmerksam verfolgt und ist immer wieder hin und her spaziert. Herzallerliebst!


Nach der Lesung sangen wir das Tiroler Mundart-Lied Flügl & Fiaß von Findling und bevor es zur eigentlichen Taufe kam, wurde es spannend. Normalerweise sind die Täuflinge ja Babys und werden noch getragen, aber Leonora stand plötzlich fröhlich auf und Pfarrer Mag. Martin Nwafor Chukwu musste sich was einfallen lassen. Aber er hat das mit seinem Humor und seiner Spontaneität super gelöst. Überhaupt hat Pfarrer Martin die Tauffeier sehr schön zelebriert. Mit einfühlsamen Worten hat er alle eingebunden und mit seiner Art schuf er eine sehr entspannte und feine Atmosphäre.


Nach der Taufe hatte ein Song Premiere, den wir neu einstudiert hatten: Leb dei Lebn von die SEER. Danach holte Pfarrer Martin alle Kinder heraus und sie durften ihre eigene Taufkerze anzünden – ein sehr schönes Ritual, was den Kinder sehr gefallen hat. Gemeinsam sangen wir das Vater unser und nach dem Segen swingten wir zum Gospelsong Ain’t no mountain high enough, der eines vermittelt auf wunderbare Weise vermittelt: Es ist immer jemand für dich da!


Singen macht hungrig und durstig

Deshalb haben wir uns nach der Taufe auf in die Haller Altstadt gemacht, wo wir uns eine leckere Pizza schmecken ließen. Ein Eis vom Italiener durfte danach auch nicht fehlen. Es ist so schön, gemeinsam den Auftritt Revue passieren zu lassen, über künftige Projekte zu sprechen, Ideen auszutauschen und einfach eine feine Zeit zu haben. Das Beste aber war die Rückfahrt: Lea schmiss die Autoanlage an und aus den Boxen ertönten unsere Konzertsongs. Alle sangen lauthals mit. 😂 Was für ein erfüllter Chor-Tag!


Liebe Leonora, wir wünschn dir Kraft, dein Weg zu gehn. Wir wünschn dir Mut, übern Horizont zu sehn. Wir wünschn’s gelingt, die Welt aus den Ang'ln z’hebn. Wir wünschen dir Kind, leb’ dei Lebn!


Danke, dass ihr wieder dabei ward und die Taufe wieder so schön gestaltet habt!“


Die Tauflieder

  • Zum Einzug: Glick - Poxrucker Sisters

  • Nach der Lesung: Flügl & Fiaß – Findling

  • Nach der Taufe: Leb dei Lebn – die SEER

  • Vater unser

  • Nach dem Segen: Ain't no mountain high enough – Nickolas Ashford/Valerie Simpson